Quelle: EA

04.10.2021 um 18:00 Uhr von Manuel Christa – Kein Raytracing, dafür DLSS und Reflex – und trotzdem happige bis etwas widersprüchliche Systemanforderungen. So sieht es aktuell in Battefield 2042 aus. Während Battlefield 5 noch Raytracing-Showcase für Nvidia war und überhaupt der erste PC-Titel mit der Strahlentechnik, soll das neue Battlefield 2042 komplett drauf verzichten – zumindest zum Launch.

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Battlefield 2042: Systemanforderungen

Immerhin 100 GByte freien Plattenplatz braucht man, das ist das Doppelte von Battlefield 5. Nachvollziehbar sind auch die Empfehlungen für den Arbeitsspeicher: 8 bzw. 16 GiB sind fast schon Standard mittlerweile. Battlefield 5 gab sich noch mit 8 bzw. 12 GiB zufrieden. Kurios wird es bei den Prozessoren: Während es bei AMD einen ziemlich aktuellen Sechskerner erfordert und gar ein Achtkerner empfohlen wird, kommt die Intel-Fraktion fast schon aus der Steinzeit. Der minimal erforderliche Core i5-6600K ist ein Vierkerner ohne Hyper-Threading vom August 2015, der empfohlene Core i7-4790, ein Vierkerner mit HT, stammt gar vom Mai 2014. Das kann von EA eigentlich nicht ernst gemeint sein.

Bei den Grafikkarten passt es wieder besser: Während die Minimalanforderungen einer Nvidia Geforce GTX 1050 Ti und einer AMD Radeon RX 560 den Meisten ein müdes Lächeln abringen dürften, sind die Empfehlungen schon kerniger. Immerhin nennt EA hier eine schwer zu kaufende RTX 3060 oder eine RX 6600 XT. Beide Grafikkarten stammen von diesem Jahr, die RX 6600 XT ist erst seit sechs Wochen auf dem Markt. Im Kleingedruckten blitzt Konfliktpotenzial auf: EA empfiehlt 8 GiB Grafikspeicher. Wir erinnern uns sicher an die Diskussionen darüber, wie lange die 6 GiB der gut verbreiteten Geforce RTX 2060 ausreichen würden, als sie Anfang 2019 auf den Markt kam. Nach dieser Vorgabe wäre die Einsteiger-Raytracing-Karte aus dem Spiel, zumindest auf dem Papier. Das gilt folgerichtig auch für die GTX-16er-Fraktion, die direkt darunter angesiedelt ist. Wir sind gespannt, wie sich die Anforderungen in der Praxis gestalten und wie die Empfehlungen beim Einsatz in den jeweiligen verschiedenen Auflösungen ausfallen.

Quelle: pcgameshardware
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